Besorgnis und Erfolg beim Texten – wie die Harmonie entsteht

Sorgen bei der Arbeit und beim Texten abschalten

Sorgen bei der Arbeit und beim Texten abschalten © lassedesignen – Fotolia.com

Es hört sich einfach an, ist aber nicht leicht zu beseitigen: Alltagssorgen und Stress im Job hindern den Erfolg. Sie können sich nicht richtig auf die Arbeit konzentrieren, sind ständig abgelenkt, arbeiten langsamer, kommen aus dem Fluss und Konzept. Das ist gerade in kreativen Berufen wie dem des Texters fatal.

Denn der Leser wird beim Ergreifen des Textes bemerken, dass sich der Fluss nicht fortsetzt, der vielleicht am Anfang so schön begonnen hat. Aber wie können Sie dieses Problem beseitigen und die Sorgen zumindest während der Arbeitszeit ausblenden?

Denn vorab sollten wir alle nicht vergessen: Unser Job ist das Potential für ein zufriedenes und glückliches Leben, für eine wunderbare Balance und Gesundheit. Er bringt uns Geld, Anerkennung und Möglichkeiten. Denn es regiert nun mal das Geld auf der Welt. Sei es hier der Euro, da ein paar Pfund und anderswo explizite Rollis.

Wie behalten wir also einen klaren Kopf und machen uns nicht ständig Sorgen?

Der Weg über das Hindernis der Ängste: Einfach versuchen, etwas Neues anzugehen und sich voll und ganz auf die Tätigkeit konzentrieren. Warum? Wir können den Energie raubenden Sorgenberg nicht sofort beseitigen. Vielmehr sollten wir uns fragen, ob wir uns nicht zu sehr eine große Last aufbürden und uns hier und da zu sehr um die Sorgen anderer kümmern, die uns gar nicht betreffen oder die Mücken zum Elefanten werden.

Stressmanagement

Für die Produktivität ist es wichtig, sich verschiedene Methoden anzueignen, um den Stress im Alltag und Beruf auszugleichen. Zunächst einmal heißt das auch, nicht durchgängig den ganzen Tag zu arbeiten und sich Pausen zu gönnen.

Wenn die Selbstheilungskräfte nicht mehr helfen, den psychisch belastenden Stress zu verringern, helfen manchmal Gruppengespräche mit anderen Betroffenen in Stress-Seminaren. Selten lernen wir nur aus Büchern. Um den Burnout zu vermeiden, heißt es nach Zeitplan zu filtern: Die wichtigen und nötigen Sachen zuerst, alles andere später mit einbringen. So kommen Sie auch nicht in Bedrängnis mit Aufträgen oder alltäglichen Plänen.

Es heißt aber auch – wenn es nicht anders geht – die Arbeitszeit zu beenden und nicht alles hinauszuziehen. Denn nur für den Job sind wir auch nicht geboren. Erholung durch Urlaub bringt auch nichts, wenn es danach gleich mit dem Berg auf dem Schreibtisch weitergeht und alle zu viel Stress machen. Ebenso das autogene Training oder Ausdauersport.

Natürlich ist alles individuell abgestimmt, dennoch sollte man darauf achten, ob die Methoden auch auf den Typ passen. Denn was bringt es, verschiedene Stressreduzierungsmethoden anzuwenden, wenn sie gar nicht auf mich zutreffen?

Bei Streitigkeiten im Unternehmen oder mit Mitarbeitern in Ihrem Textbüro kann auch das Konfliktmanagement helfen. Aber Hand aufs Herz: Das wird kaum ernst genommen, gerade in kleinen Betrieben.

Selbstmanagement

Hier wird die Kompetenz durch Sie selbst beeinflusst. Sie motivieren sich, setzen sich Ziele, planen richtig und zeigen Lernfähigkeit. Die Erfolgskontrolle steht im Vordergrund, aber wie kann man das erreichen?

Wichtig sind auch hier die To-Do Listen, sogenanntes Tandem–Lernen und das Vermeiden von Aufschieberitis. Ein Wissenschaftler hat einmal gesagt, was man in 72 Stunden nach Entschluss nicht macht, macht man nie. Davon müssen Sie wegkommen und sich einem absoluten Zeitmanagement widmen.
Zum Beispiel dem Eisenhower-Prinzip:

Hierbei werden Aufgaben in Kategorien unterteilt und Ressourcen gesetzt. Die wichtigsten Aufgaben erhalten Priorität 1, weniger wichtige Dinge werden aussortiert.

Die Einteilung der Aufgaben erfolgt in vier Sparten:

  • wichtig
  • nicht wichtig
  • dringend
  • nicht wichtig

Alle Erledigungen, die nicht dringend und auch nicht wichtig sind, landen in der Versenkung oder man sourct diese aus, man beauftragt jemand anderen sich darum zu kümmern oder sich der Aufgabe anzunehmen.

Halten Sie sich also nicht selbst mit Aufgaben auf, die Sie ohnehin niemals erledigen würden. Widmen Sie sich den tatsächlich wichtigen Dingen und genießen Sie den Rest der Zeit lieber zur Erholung. Denn diese gehört unweigerlich genauso in Ihren Zeitplan.

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