Entdecken Sie Ihr wahres Potenzial mit einer Existenzgründung

Erfolgsleiter Stück für Stück erklimmen

Erfolgsleiter Stück für Stück erklimmen © andik, „Himmelsleiter“, CC-Lizenz (BY 2.0) / www.piqs.de

Sich selbstständig zu machen, ist heute sehr schnell geschafft. Mit der richtigen Geschäftsidee sind nicht einmal großartige Investitionen notwendig. Trotzdem ist es nur allzu bekannt, dass viele Neugründungen in den ersten Jahren scheitern oder vorschnell aufgegeben werden. Gründe, warum Existenzgründer in Ihrem Vorhaben scheitern, gibt es Einige. Manche Existenzgründer entscheiden sich sogar später noch dazu, die Selbstständigkeit wieder aufzugeben, obwohl Sie die Gründungsphase schon längst abgeschlossen haben.

Eine Existenzgründung funktioniert oder aber auch nicht. Sehr schnell lässt sich oftmals erkennen, zu welcher Kategorie man seine eigene Gründung zählen kann. Zum Existenzgründer oder Freiberufler muss man nicht geboren sein, aber man darf auch nicht blauäugig herangehen. So fällt man nur auf die Nase und ist, wenn überhaupt, nur um eine Erfahrung reicher. Aber warum fürchten sich so viele Menschen davor, mal etwas zu riskieren, besonders dann wenn es darum geht, den erfolgreichen Weg zu gehen? Das Bedürfnis nach Sicherheit ist einfach so ausgeprägt, dass sich viele Menschen lieber damit zufrieden geben, in Ihrer Abhängigkeit zu bleiben. Aber sind sie dann auch wirklich glücklich?

 

Geben Sie Ihrer Gründung und sich selbst Zeit!

Selbstständig zu sein ist toll. Es kann gearbeitet werden, wenn man möchte – so heißt es. Aber so richtig ist das natürlich nicht. Selbstverständlich entspricht es auch der Wahrheit, aber einfach so kommt das Geld auch nicht daher. Um Geld zu verdienen, muss auch etwas geleistet werden und meist lassen sich die Erfolge erst nach einer gewissen Zeit erkennen. Noch dazu kann es vorkommen, dass man sehr stark mit Argusaugen beobachtet wird und man sich dem Druck nicht mehr aussetzen will. Dann wird schlichtweg der einfachere Weg gewählt.

Meine Entscheidung mich selbstständig zu machen, habe ich nicht spontan getroffen, sondern lange darüber nachgedacht und viel geplant. Vieles muss hierbei bedacht und einige Risiken müssen in Kauf genommen werden. Einen Businessplan aufzustellen kann dabei helfen, sich genauer mit seiner Geschäftsidee zu beschäftigen, zwingt aber auch dazu, sich mit allen Ecken und Kanten der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen. Denn nicht bei jeder Gründung wird ein separater Geschäftsplan benötigt.

Holen Sie sich Expertenhilfe für Ihr Unternehmen

Holen Sie sich auch Experten zur Hilfe. Existenzberater und Coaches helfen Ihnen dabei, herauszufinden, ob Sie mit Ihrer Idee Erfolg haben können. Zudem kann die Gründerberatung der IHK oder der KfW Ihnen unterstützend und beratend unter die Arme greifen. Einen Großteil der dafür entstehenden Kosten werden gefördert. Wenn man beispielsweise aus der Arbeitslosigkeit heraus das eigene Geschäft gegründet hat, erhält man eine Bezuschussung von 90%. Innerhalb der ersten 5 Jahre sind es immerhin noch 50 % der Kosten, die durch die Förderung ersetzt werden. Dabei helfen Ihnen erfahrene Gründer und bereits erfolgreiche Unternehmer dabei, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Ihr Geschäft so richtig anzukurbeln und neue Kunden zu gewinnen. Aufgeben muss nicht der nächste Weg sein.

Als Unternehmer nach außen aufzutreten, bedeutet auch für sich selbst zu entscheiden. Wer zuvor als Arbeitnehmer gearbeitet hat, dem könnte dies anfangs etwas schwer fallen. Denn manche Menschen denken, Sie seien dem nicht gewachsen oder einfach „nicht der Typ dafür“. Doch es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und mit wachsender Erfahrung, wachsen Sie auch in Ihre Rolle als Unternehmer hinein. Durch Kurse und Seminare können Sie ebenso etwas nachhelfen, um schneller Ihr eigenes Denken umlenken.

Das Leben besteht doch im Grunde darin, sich viel Wissen anzueignen, dieses Wissen zu nutzen und einzusetzen sowie dadurch zum gewünschten Erfolg zu kommen. Dabei ist es wichtig, sich nicht mit halben Sachen zu begnügen, sondern konsequent dabei zu bleiben. Wenn Sie schon nach einem halben oder einem Jahr als Gründer aufgeben wollen, warum hat man dann überhaupt den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt? Durststrecken und gelegentliche Engpässe sind durchaus normal und dürfen Sie nicht so leicht aus der Bahn werfen. Auch wie Sie richtig damit umgehen, können Sie erlernen.

Strengere Bestimmungen beim Gründungszuschuss schrecken ab

Ich hatte noch das Glück, mich mit dem Gründungszuschuss zu den „alten“ Bestimmungen selbstständig zu machen, sodass ich die „Pflichtunterstützung“ noch erhalten konnte. Jetzt sind aber viel strengere Bestimmungen in Kraft getreten, wenn man sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen möchte. Jetzt ist es nur noch eine „Kann-Leistung“ der Arbeitsagentur und der Antrag auf Gründungszuschuss kann durch den zuständigen Sachbearbeiter nun abgelehnt werden, sieht dieser die Geschäftsidee nicht für tragfähig an. Dadurch fühlen sich viele Arbeitnehmer und angehende Neu-Unternehmer abgeschreckt. Sie wollen sich dem Risiko nicht aussetzen, dass man ihre Idee nicht für gut befinden könnte.

Doch ist das im Leben nicht immer so? Das Leben besteht immer wieder aus Rückschlägen und Misserfolgen. Es ist eine Kunst, danach wieder aufzustehen und erneut von Vorne zu beginnen. Wenn es vermeintlich nicht funktioniert, dann feilen Sie weiter an Ihrer Geschäftsidee, bis diese tragfähig sein kann. Durch professionelle Unterstützung können Sie sich diese Schritte erleichtern.

Durchaus ist der Beruf „Unternehmer“ vorteilhaft und profitabel. Selbst wenn Sie nicht die entscheidenden Qualifikationen verfügen, dann beschaffen Sie sich dieses Wissen und bilden Sie sich weiter. Wenn Sie selbst nicht das oftmals erforderliche kaufmännische Wissen haben, so lernen Sie dies im Laufe Ihrer Selbstständigkeit. Durch einen eisernen Willen und Beständigkeit verhelfen Sie sich selbst zu Ihrem Erfolg.
Viele Menschen wissen gar nicht, über wie viel Potenzial Sie tatsächlich verfügen und denken sich als „klein und unbedeutend“. Diese vermeintliche Selbsteinschätzung kann Ihnen noch aus frühester Kindheit innewohnen, muss aber nicht Ihr weiteres Leben so verbleiben. Arbeiten Sie an sich selbst und lassen Sie sich coachen mit dem richtigen System und den richtigen Experten in einer Mastermindgruppe.

Die Familie ist unsere Unterstützung – Machen Sie das auch Ihren Familienmitgliedern klar!

Ohne die Unterstützung der Familie kann jedes Gründungsvorhaben bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt sein. Besonders dann, wenn hierdurch schnell die Selbstzweifel aufkommen, scheint der Blick auf die Rückkehr als Arbeitnehmer immer wohlwollender. Aber als Selbstständiger haben Sie die wirkliche Chance das zu tun, was Ihre Leidenschaft ist und nicht den Anweisungen vermeintlicher Vorgesetzter zu folgen.

Ich hatte auch so meine Schwierigkeiten damit, meine Familie von meinem Vorhaben zu überzeugen. Aber das lag einfach daran, weil meine Familienmitglieder nichts anderes kennen, als das „Arbeiterdasein“ oder die Stellung als Arbeitnehmer. Wenn man hier aus der Reihe tanzt, wird man schon einmal schief angeschaut oder mit sehr viel Skepsis beäugt. Sehr oft musste ich mir dann anhören, dass ich doch meine Dasein als Unternehmerin an den Nagel hängen und wieder in das „alte Muster“ zurückkehren sollte. Aber für mich stand das nicht zur Debatte. Denn ich habe sozusagen meine „Berufung“ als freie Texterin gefunden.

Ich befinde mich (noch) in meinem ersten Jahr der Selbstständigkeit und natürlich gab es gelegentlich keine so profitablen Zeiten, doch habe ich diese Zeiträume eben etwas anders genutzt und trotzdem schön weiter durchgehalten. Das macht auf jeden Fall sehr viel aus und danach geht es auch wieder aufwärts. Bald darf ich mein erstes Jubiläum feiern und mich zu meiner Entscheidung nochmals beglückwünschen. 🙂 Denn diese Entscheidung hat sich für mich als die beste in meinem Leben herausgestellt. Sehr effektiv halfen mir meine expliziten Ziele, die mich umso mehr motivierten, weiter aktiv zu sein.

Meine Familie sieht es auch langsam an, nicht mehr gegen mich zu reden, sondern eher für mich zu hoffen und mir Ihre Unterstützung zuzusprechen. Die familiäre Unterstützung ist ein wichtiger Pfeiler in einer Gründung. Doch liegt es im Grunde an dem Gründer selbst, dass das Geschäft anläuft und zum Erfolg wird. Nach wie vor entscheiden viele Kriterien darüber, wie sich das Unternehmen nach der Gründung weiter entwickelt. Doch wenn man selbst nicht hinter seiner eigenen Idee stehen kann, nützen auch nicht die vielen Unterstützungsmöglichkeiten, die einem Existenzgründer zur Verfügung stehen. Man muss es wirklich wollen!

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