Mind Mapping – Geben Sie Ihren Gedanken mehr Raum

Immer wieder müssen Notizen gemacht werden. Sei es bei einem Telefongespräch, bei einem Seminar oder man nimmt bei einem der online sehr populären Webinare teil. Ich selbst nehme gelegentlich an solchen Webinaren teil, um neue Sachen zu lernen, hilfreiche Tipps mitzunehmen und auch neue Menschen kennenzulernen.

Doch was passiert anschließend mit den Notizen? Sind diese richtig schnell verfasst, kann es sogar vorkommen, dass man seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann. Mir ist das bisher aber noch nicht passiert, aber es soll Menschen geben, die eine richtige Klaue haben.

Was also tun, wenn man das Geschriebene nicht mehr entziffert werden kann?

Sehr viel Informationen werden auf uns eingetrichtert, allein schon über das Internet. Notizen über Notizen und wenn der Block voll ist, fangen wir einen Neuen an und die bisherigen Notizen verschwinden im Nirwana oder in der „Rundablage“, sprich Abfalleimer. Doch, was ist, wenn Sie etwas notiert haben, was Sie später gebrauchen können, oder das zu einem späteren Zeitpunkt wichtig wird? Fischen Sie dann Ihren Notizblock wieder aus dem Müll? Wohl eher nicht. Wenn man feststellt, man könnte doch etwas daraus gebrauchen, ist der Abfalleimer schon längst geleert und die wichtigen Informationen sind weg.

 Machen Sie ein Mind Map und schreiben Sie nur die wirklich wichtigen Dinge auf!

Mind Maps sparen Zeit, sie sortieren unsere Gedanken und sie haben den Vorteil, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Was in den Notizen ausführlich aufgeschrieben wurde, wie etwa durch Füllwörter ausgeschmückt, existiert in einem Mind Map nicht. Bei einem Mind Map wird ein zentrales Thema festgelegt, das in die Blattmiete gehört. Um diesen zentralen Punkt werden vereinzelte Schlüsselwörter in einer Art Baumstruktur um diesen Begriff aufgebaut. Ganze Sätze gibt es hier nicht!

Die Schlüsselbegriffe wiederum werden mit Oberbegriffen zusammengefasst. Anschließend verfeinert man das Mind Map, um es auch noch später gut verstehen zu können.

Jeder verwendet Mind Maps anders

Wer zum ersten Mal ein Mind Map angewendet, wird sich vermutlich etwas schwer tun, sich an diese Anordnung zu halten. Doch je öfter, Sie Mind Maps einsetzen, desto mehr werden Sie überhaupt nicht mehr anders können. Anstatt seitenlange Notizblätter zusammenzutragen und diese in einem Ordner abzulegen, lassen sich Mind Maps dazu nutzen, auf einer einzigen Seite die Kernaspekte eines Themas zusammenfassen.

Hier ein Beispiel:

Vor Kurzem habe ich ein Ebook zu einem Fachthema gelesen, das in seinen Informationen so kompakt und ausführlich war, dass ich am Ende nicht mehr einzelne Details wiedergeben konnte. Dann habe ich ein Mind Map darüber erstellt und die Kernaspekte zusammengetragen. Das hat mir wesentlich schneller die Augen geöffnet, als wenn ich das eBook noch einmal gelesen hätte.

Auch zum Texte schreiben, nutze ich sehr oft Mind Maps. Das Kernthema schreibe ich immer in die Mitte des Blattes. Die einzelnen Details und was ich in meinen Artikeln für den Leser wiedergeben möchte, baue ich rundherum auf dem Blatt auf. Auf diese Weise habe ich direkt eine bessere Struktur und das Texte schreiben geht viel leichter von der Hand. Eine gute Vorbereitung ist in vielen Situationen unabdingbar.

Nicht nur zum Texte schreiben, sondern auch um ein Projekt zu planen oder neue Geschäftsmodelle auszuarbeiten, sind Mind Maps eine sehr wertvolle Hilfestellung. Probieren Sie es aus!

Eine Mind Map müssen Sie nicht händisch machen. Auch mit einem PC-Programm können Sie ganz leicht und überaus vielfältige Mind Maps erstellen. Hier ein Link zu einer kostenlosen Freeware.

Wer noch mehr zu den Mind Maps erfahren möchte, kann sich dieses Video ansehen. Darin erklärt Tony Buzan genau, worum es beim Mind Mapping geht. Tony Buzan ist der Begründer dieser nützlichen Methode.

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