Mit bezahlten Blogbeiträgen zur Textqualität beisteuern

Links sind die Verknüpfung zu anderen Webseiten

Links sind die Verknüpfung zu anderen Webseiten © twinlili / pixelio.de

Zuallererst: Ja, es ist legal, Blogartikel zu kaufen. Denn wir Texter und Blogger im Internet und Co wollen mit bezahlten Artikeln Geld verdienen. Dennoch traten durch die Änderungen des Algorithmus durch die Suchmaschine Google und der Anpassung der Qualitätsrichtlinien für Webmaster einige Fragen auf, was das nofollow-Attribut betrifft.

Die Geschichte des Blogs begann in den 1990er Jahren und heute kann sich keiner mehr vorstellen, wie es ohne war. Zunächst gab es die Online-Tagebücher, 1996 wurde Xanga eingerichtet, das Nutzern im Netz das Einrichten des Blogs erleichtern sollte und 1997 startete Dave Winter den ersten Blog, den es bis heute gibt. Heute bedienen wir uns hilfreicher Software wie WordPress oder Plattformen wie Blogger.com und tumblr.com.

Advertorials und enthaltene Links in den Beiträgen

Die Bewertungskriterien von Google sind in den letzten Jahren stark verschärft worden und seitdem ist der übliche Linktausch nicht mehr gegeben, sondern es wird mit Artikeln gehandelt. Einerseits wird nun endlich den Inhalten mehr Bedeutung gegeben, so wie es auch sein sollte. Das ganze Konzept nennt sich Advertorials. Darunter versteht sich die Methode, um Links aus qualitativem Content von bereits erfolgreichen und erlesenen Seiten zu gewinnen.

Es gibt bei dieser neuen Art des Linktauschs aber auch Nachteile, die sich auf die neue rechtliche Situation der Suchmaschinenoptimierung von Google beziehen. Bezahlte Blogbeiträge und bezahlte Links sind nicht mehr so einfach zu gestalten. Ein gutes Ranking kostet viel Zeit und Aufwand, zuweilen auch Geld. All das wird in Angriff genommen, um die eigenen Produkte hervorzuheben und den eigenen Prestige-Wert zu steigern.

Gleichermaßen werden Texte zu Produkten. Damit wird der virtuelle Boden auch für viele Unternehmen interessanter, das Ranking wandert nach oben und die Themenrelevanz wird zum Trend. Zusammen mit Google Adsense ist die Platzierung guter Inhalte eine gute Quelle um Geld zu verdienen. Dennoch sind auch bezahlte Beiträge, von deren Zusammenarbeit sowohl die Publisher als auch die Advertiser profitieren können.

Gesehen werden, trotz nofollow-Attribut

Google setzt voraus, dass bezahlte Blogbeiträge als Werbung gekennzeichnet werden. Das hat aber nicht den gleichen Effekt wie Beiträge, von denen der Leser annehmen kann, dass diese dem „Standardrepertoire“ des Bloggers angehören. Bloggen allein ist aber nicht die Kunst, sondern auch das Können Keys und SEO ordentlich zu kombinieren, ist gefragt. Natürlich ist es nicht zwingend nötig, dass Sie die Blogbeiträge über das nofollow-Attribut verkaufen, aber um weiterhin die Reputation seines Blogs zu erhalten und auch Google glücklich zu stimmen, sollte man sich darüber Gedanken machen, was einem tatsächlich wichtig erscheint.

Jeder Link wird mit dem Attribut versehen, so kann Google die Links nicht an falschen Stellen verfolgen. In den neuen Richtlinien von Google ist dieser Punkt sogar eine detaillierte Vorschrift. Der Suchmaschinenriese droht sogar mit einer Abwertung in der Platzierung, wenn die Richtlinien nicht eingehalten werden, was jeder Blogger natürlich vermeiden sollte.

Grund dafür ist, dass die gute Wertung, die ein Blog oder eine Webseite beispielsweise innehat, nicht an andere Webseiten verteilt, die diese möglicherweise nicht verdient haben – sprich: in Googles Augen nicht annähernd eine vergleichbare Wertigkeit aufweisen. Suchmaschinenoptimierer und auch Werbetreibende sind aber meist auf den Effekt, den ein follow-Link mit sich bringen kann, aus. Um jedoch die Natürlichkeit eines Linkprofils herbeizuführen und zu erhalten, ist Google auf diese Grundlage erpicht.

Beiträge, die gesponsert werden, sollten auch so dargestellt werden, um ein faires Bild zu erzeugen. Nach wie vor können Links mit dem nofollow-Attribut gekennzeichnet werden, aber nur wenn diese nicht zur Werbung anderer Webseitenbetreiber dienen, sondern die Themenvielfalt eines Blogs auf natürliche Weise erweitern.

Advertorials buchen: Bringt das noch etwas?

Advertorials mit einem dauerhaften werbenden Sitz kosten je nach Besucherzahlen auf dem Blog zwischen 50 und 200 €, abhängig von Thema und Aufwand. Bei Hallimash.de beispielsweise können Sie hier Pakete von 30 Artikeln kaufen. Wem das zu teuer für den Anfang ist, kann auch auf trustlink.de* einzelne Blogbeiträge kaufen, auch die Stellung der Texte ist möglich, muss aber mit dem Blogbetreiber abgesprochen werden.

Ranksider ist ein interessantes Portal und deutschlandweit beliebter Online Marktplatz für redaktionelles Blogmarketing und Werbung auf Blogs. Hier können sich Erfahrene austauschen und mit anderen in Kontakt kommen, die Artikel für ihren Blog suchen oder neu auf dem Markt sind. Sich hier als Blogger und Texter einzufinden, kann auf gar keinen Fall schaden und wird Sie nach vorne bringen.

Gute Advertorials können, meiner Meinung nach, sehr wohl Ihre Reputation und Ihr Ranking steigern. Es dauert vermutlich nun etwas länger, aber kann sich diese immer noch auszahlen. Eine Kennzeichnung als Werbung ist jetzt kein Manko. Mitunter verlangt es vom Texter oder Blogger etwas mehr Feingefühl und die Fähigkeit mit den ersten Sätzen, den Leser in den Bann zu sehen. Dann werden auch bezahlte Beiträge gelesen und die Links angeklickt, was Ihren eigenen Seiten mehr Traffic bringen kann. Wird der Beitrag auch in den sozialen Netzwerken geteilt und dort darüber diskutiert, kann auch ein verbessertes Ranking herbeigeführt werden. Es kommt nun auf die Qualität an und wie interessant ein Thema durch die Worte des Artikels verpackt werden.

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