Texter sind keine Blogger

Bloggen bis die Finger wehtun

Bloggen bis die Finger wehtun © Gerd Altmann / pixelio.de

Ein Texter benötigt Sprachgefühl, Harmonie für Worte, Perfektionismus in Blindschrift (sonst geht es ja nicht schnell genug, das wird oft unterschätzt) und Konzeption verschiedener Textgenres.

Ein Blogger braucht das auch, nur, muss er mehr darauf achten, dass sein Text etwas gelassener klingt, genau auf seinen Blog zugeschnitten ist, die passende Review bekommt, ein schönes Bild den Text umgibt und er sogar im Suchmaschinenranking gefunden wird.

Sprich: Bloggen ist im Prinzip einfacher, als wenn es um reines Texten geht. Denn beim Texten ist zum Teil, je nach Thema und Genre, journalistische Arbeit gefragt.

 

Werbung und Text aus einer Feder

Am Bekanntesten sind wohl Werbetexter: Sie arbeiten in Werbeagenturen und fassen Werbung in Worte für ein besonderes Echo. Darunter Plakate, Anzeigen, Broschüren und Online-Werbemittel. Werbetexter arbeiten eng mit Grafikern zusammen und haben oft eine Ausbildung als Kommunikationsfachwirte oder Werbekaufleute absolviert. Auf jeden Fall heißt es, als Werbetexter, kreatives Talent in Worten umzusetzen und den Leser anzusprechen, den Ton zu treffen.

Was macht der Blogger?

Der Unterschied zum Blogger ist, dass beim Bloggen nicht getextet wird, sondern noch andere Aufgaben anstehen. Hier geht es darum, mit den richtigen Treffern, sogenannten Keywords über verschiedene Systeme Geld zu verdienen und damit die Besucher anzulocken. Die Besucherzahlen und Seiten–Klicks sind für einen Blog das A und O. Deshalb ist es wichtig, sich damit, beim Bloggen, genau auszukennen.

Der Blogger schreibt zwar genauso wie der Texter, aber mehr tagebuchmäßig. Einträge, Erfahrungsberichte und Foren-Einträge für die Suchmaschinen, das ist die Sparte der Blogger. Kurzum: Für mich ist das Bloggen vielfältiger als texten, wenn man es genau nimmt. Denn hier steht noch mehr Arbeit an, als das reine Texten. Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten Blogs auf und seitdem hat sich die Form weit verbreitet.

Posts stellen die Hauptbestandteile eines Blogs dar, Threads sind Überbegriffe für ein Thema und Permalinks sind eingebrachte Webadressen in einem Text, auf die der Leser mit einem Klick gelangen kann. Die User können Kommentare und Feeds hinterlassen, sowie Schlagwortwolken (Tag Clouds) finden. All das ist beim Bloggen möglich. Auch Blogrolls, sogenannte Linkansammlungen, zeigen dem Surfer eine Liste von Möglichkeiten weiterer Links.

Bloggerjobs und Texteschreiber

Für all das Bloggen ist aber der Texter nicht zuständig und deshalb sind Texter keine Blogger. Letztlich kann man nur durch die Praxis herausfinden, was einem mehr liegt. Und als Blogger lässt es sich auch nur arbeiten, wenn man selbst einen angemeldeten Blog hat, ansonsten hat nämlich niemand Interesse an einem Artikeltausch mit mir.

Meiner Meinung nach lohnt es sich, Banner einzusetzen, mit diesen man auch über Google Adsense, durch Klicks der Besucher, Geld verdienen kann – und das auf Dauer nicht einmal schlecht.

Letztlich wird in der Praxis oft sofort erkannt, wer Blogger und wer Texter ist. Wem liegt welches Genre mehr, was hat der eine drauf, was der andere nicht kann. Daraus ziehen sich für Blogger und für Texter die Vorteile ihrer gemeinsamen Arbeit. Denn durchaus ist es möglich, einen Blog zu führen, wenn man selbst nicht gut schreiben kann und genau dafür einen Texter zu beauftragen. Gemeinsame Arbeit – doppeltes Glück!

Texten und bloggen aus einer Hand. Maßgeschneidert und den Zeitgeist treffend. Und das hat ihn wohl auch ausgemacht, den Erfolg beim Bloggen und Texten!

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