Unternehmerisch tätig zu sein, ist wie eine Achterbahn

Selbstständig oder freiberuflich für sich selbst zu arbeiten, ist eine tolle Sache. Denn als Unternehmer haben Sie viele Freiheiten, aber auch einige Risiken sind damit verbunden. Wie ein Art Achterbahn geht es mal aufwärts im Geschäft und dann einmal abwärts. Nicht immer läuft es im Geschäftsalltag ideal. Die sogenannten „schlechten Tage“ tauchen ebenso als Unternehmer auf.

Als freie Texterin tätig zu sein, ist teilweise auch ein Kampf. Denn als Texterin oder als Texter kann überall auf der Welt gearbeitet werden. Doch heißt das auch, dass ein Texter den anderen Dienstleister in den Preisen unterbietet, wenn für den Auftraggeber die Qualität keine große Rolle spielt. Wird so etwas zur Regel, kann es schwierig werden, qualitative Texte zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. In anderen Sparten ist dies aber genauso.

Aktiv bleiben, auch wenn es mal nicht so gut läuft

Schreiben wollen viele und so gut wie jeder Mensch, kann sich heute als Texter oder Texterin bezeichnen, da es hierfür keine Ausbildung gibt. Natürlich gibt es Kurse, die man besuchen kann. Viele freie Texter sind aber Quereinsteiger, wie auch ich. Wo zieht man also die Grenze, wenn man in einem Beruf arbeitet, der von so vielen anderen Menschen ausgeübt werden kann?

Auf dem Markt sichtbar zu werden, dauert einen gewissen Zeitraum. Da ist es wichtig, dass man nicht so schnell aufgibt und man an sich glaubt. Kürzlich habe ich in einem sozialen Netzwerk eine Neu-Selbstständige getroffen, die sich mithilfe des Gründungszuschusses der Arbeitsagentur selbstständig gemacht hat. Ihr Zuschuss läuft allerdings im August aus und die zuvor erhaltene finanzielle Unterstützung fällt dann natürlich weg. Natürlich bereitet so etwas Sorgen. Sehr schnell folgen dann die typischen Gedanken darum, wie die weiteren Monate zu „überleben“ sind.

Wenn die Aufträge nicht so eintrudeln wollen, wie man es vielleicht möchte, ist das natürlich ein Schlag, denn durch die Aufträge resultieren Erfolgserlebnisse, was einem frischen Selbstständigen umso mehr Antrieb zum Weitermachen verleiht. Bleiben diese aber aus, geht natürlich auch die Motivation in den Keller. Dabei ist die Selbstmotivation für einen Selbstständigen sehr wertvoll und überaus notwendig, um am Markt weiterhin zu bestehen.

Während aufkommender Durststrecken arbeiten Sie an neuen Ideen

„Wer nicht wirbt, der stirbt!“ Um neue Kunden zu gewinnen oder überhaupt erst einmal Interessenten für Ihr Business zu begeistern, müssen diese über Ihr Unternehmen erfahren. Von allein kommen Ihre Interessenten und Webseitenbesucher nicht zu Ihrer Dienstleistung. Drucken Sie beispielsweise Flyer, locken Sie Internetuser zu Ihrer Homepage mit aktiver Werbung über Google oder Facebook und halten Sie Ihre Besucher durch einen Newsletter interessiert. Oder bieten Sie ein besonders günstiges und limitiertes Angebot an, dass Ihre Interessenten auf keinen Fall ablehnen können.

Als ein Tipp: Indem Sie etwas kostenlos anbieten, können Sie Interessenten in Kunden verwandelt. Was aktuell sehr beliebt ist, sind E-Books. Zum Thema Ihrer Webseite oder Ihrer Dienstleistung schreiben Sie ein Ebook und bieten Sie Ihren Lesern Ihre Leistung in Form einer vorteilhaften Lösung an. Oder bauen Sie Ihr Dienstleistungsspektrum weiter aus. Überlegen Sie, welche Leistungen Sie zusätzlich Ihren Kunden anbieten können, die zu Ihrer Hauptdienstleistung passen? Was ist dazu notwendig, um diese weitere Leistung anzubieten?

Wenn Sie beispielsweise als Berater tätig sind, halten Sie Seminare. Oder als Webdesigner bieten Sie zusätzlich auch Suchmaschinenoptimierung an. Wenn Sie in diesen Bereichen nicht die Erfahrung haben, verschaffen Sie sich die Erfahrung durch eine Weiterbildung. Auf verschiedene Weise können Sie Ihre Zeit aktiv nutzen. Das Wichtigste ist, dass Sie aktiv bleiben!

Behalten Sie die Nerven und geben Sie nicht auf

Auch wenn es bei Durststrecken besonders schwer fallen mag, geben Sie auf keinen Fall auf! Höhen und Tiefen gibt es im Geschäftsalltag eines Selbstständigen immer wieder. Behalten Sie die Nerven und glauben Sie an sich!

Fragen Sie zum Beispiel in Ihrem Bekanntenkreis nach, ob jemand Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen würde. Oder erkundigen Sie sich bei Ihren bestehenden Kunden und rufen Sie sich dadurch wieder in Erinnerung. Manchmal reicht schon ein kleiner Anstupser, damit der Auftragsrubel wieder ins Rollen kommt.

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