Warum man sich den Texter-Beruf aussucht …

Schreiben und Texten als Beruf

Schreiben und Texten als Beruf © alphaspirit – Fotolia.com

Wirtschaftlichkeit und Gesellschaftsaspekt in der Texter-Branche

Vor einiger Zeit habe ich mit dem „Texten“ begonnen. Eine der Fragen, die sich stellt, ist: Wie finde ich mich damit in der Gesellschaft zu Recht? Denn – wir leben wie die Löwen im Rudel, müssen aber doch alleine für uns sorgen und wollen dennoch anerkannt werden.

Werden Sie aber gefragt: „Was machen Sie beruflich?“, und antworten mit: „Ich schreibe“ – ernten Sie ein Lächeln oder ein Stirnrunzeln.

Die meisten Menschen können mit der Arbeit eines Texters nicht viel anfangen, weil sie es nicht kennen und es nicht der Norm an Berufen entspricht. Da gibt es die Generationen um 1940, die Ihnen sagen, dass Sie nichts taugen und deshalb Texte schreiben. Andere sind davon überzeugt, dass Sie nicht zugeben wollen, auf Kosten der Arbeitsagentur leben und die Nächsten sind der Meinung, Sie hätten nichts gelernt.

So ist es auch mit der Unterstützung der Arbeitsagentur und den manchmal „falschen“ Sachbearbeitern, die die Förderung, die u.a. auch in diesen Berufen der Texter und Journalisten sogar staatlich versiegelt ist, untersagen und es als Hobby abtun. so einige Stimmen vereinzelter Texterkollegen.

Warum ist das Ganze in der Gesellschaft nicht richtig angesehen?

Gutbürgerlich ist schlicht etwas anderes und die Selbstständigkeit ist ohnehin ein Manko. Dazu kommt, dass der Texterberuf erst seit dem Jahr 2002 richtig auf dem Markt vertreten ist. Zusätzlich weiß niemand, was ein Texter macht: Er ist derjenige, der lesbaren und guten Content auf Webseiten bringt, die Besucher auf den Seiten hält und die Platzierung in den Suchmaschinen begünstigt. Noch dazu bieten Sie auf Ihren Webseiten damit Mehrwert für Ihre Leser an, der nicht nur zum Weiterlesen auffordert, sondern auch dazu einlädt, weiter auf der Webseite zu stöbern.

Texte schreiben und „frei“ arbeiten bedeutet nicht, erst mittags aufzustehen, das morgendliche Fernsehprogramm zu genießen oder nur eine Stunde zu wirtschaften. Da steht mehr dahinter. Texte schreiben heißt, kreativ zu wirken, Gefühl für Sprache zu haben, hierzu, bestenfalls, eine passende Ausbildung absolviert zu haben, aber auch die Auftraggeber frei aussuchen zu können und in jedem Genre als auch zu jedem Thema, für das sich der Texter begeistern kann, zu arbeiten.

Der Unterschied zum Angestelltenverhältnis ist die freie Zeiteinteilung, die wegfallende Vorschrift und die Kundenauswahl. Denn als freie Texterin kann ich mir selbst auswählen, mit wem ich arbeiten will und wann es einfach nicht mehr passt. Denn auch hier gilt es, den „richtigen“ Umgang mit passenden Kunden zu finden und die Sympathie, die von Beginn an (noch) nicht da ist, auch nicht auf Biegen und Brechen zu erzwingen.

Texte schreiben und die Vielfalt beim Schreiben

Das Texte schreiben und die Arbeit als freie Texterin bringt vor allem Folgendes: Freude an der Arbeit, an jedem Thema und jedem Text. Egal, ob es ums Bloggen geht, um SEO Texte, Reisetexte, Texte zu Ernährung und Gesundheit, sowie zu vielen anderen Themen – gerade beim Bloggen hat man die freie Auswahl. Bei SEO Texten hingegen muss der Schreibende darauf achten, dass die Keywords und Schlüsselbegriffe richtig platziert sind, aber eine natürliche Lesbarkeit erhalten bleibt.

Als Texter und Autor zu arbeiten, bietet vor allem die Möglichkeit, kreativ und frei zu arbeiten, die viele überzeugt, in diesen Beruf einzutreten – selbst, wenn viele nicht wissen, was in einem solchen Job geleistet wird.

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