Work Life Balance

Work-Life-Balance ist für einen „frischen Selbstständigen kein leichtes Unterfangen, vor allem, wenn zu Beginn im Vordergrund steht den ersten richtigen Umsatz zu generieren, bei dem so viel hängen bleibt, dass man selbst auch davon leben kann.

Work-Life-Balance ist ein Begriff, den viele Selbstständigen zu Beginn Ihrer Tätigkeit als „Alleinverdiener“ oder Freiberufler hassen werden. Alles hat seine guten wie auch seine Schattenseiten. Natürlich hat man als Angestellter den Luxus, nach seinen verrichteten Stunden nach Hause zu gehen. Als Selbstständiger sieht die Angelegenheit schon ganz anders aus. Nicht umsonst heißt es als Selbstständiger „arbeitet man selbst und ständig“. Eine entsprechende Balance zwischen Arbeitsleben und dem privaten Leben in der Familie ist gar nicht so einfach.

Bei meinen eigenen Überlegungen, ob ich mich nun selbstständig machen sollte oder nicht, gingen mir einiger dieser Gedanken durch den Kopf. Wenn man sich schon selbstständig macht, dann doch in einer Beschäftigung, die man gerne und vor allem auch viele Stunden am Tag machen möchte. Herzblut sollte schon dahinter stecken, Halbherzigkeiten sind hier fehl am Platz!

Das gilt auch für die ersten Jahre der Selbstständigkeit: Wenn man nicht am Ball bleibt, ist man schnell weg vom Fenster. Zu Beginn kann der Arbeitsalltag eines Selbstständigen von 10-14 Stunden anhalten, bis sich zahlende Kunden gefunden sind und ein geregeltes Einkommen eingestellt hat. Da kann es schon einmal vorkommen, dass das Familienleben etwas auf der Strecke bleibt. Doch stellt man es richtig an, koordiniert seine Arbeitsstunden auf richtige Weise und lässt die Zeitfresser außer Acht, so kommt auch das Familienleben nicht zu kurz – und ausreichend Schlaf gehört natürlich auch dazu!

Neben all der Arbeit ist doch – nach wie vor – die Familie das Wichtigste und sollte entsprechend auch so gewürdigt werden. Denn all das Geld der Welt kann einem die Familie niemals ersetzen.

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